DAS SCHUHKARTON PRINZIP

Dem Vorbild des Wiener Musikvereins folgend, ist auch das KONZERTHAUS DORTMUND ein rechteckiger Saal nach dem »Schuhkarton«-Prinzip. Während im großen Wiener Saal Putten und Atlanten an den Wänden den Schall reflektieren, sorgen im KONZERTHAUS DORTMUND gerundete Gipselemente mit kunstvollen Kastenfriesen für eine mit zwei Sekunden für klassische Musik geradezu ideale Nachhallzeit.

DAS FOYER

Das Foyer

Das Eingangsfoyer, die ganz aus Glas gestaltete Erdgeschosszone, bindet das Haus ganz natürlich in den Stadtraum ein. Die Transparenz der Außenhaut lädt Passanten ein, einen Blick ins Innere zu werfen und den Weg hinein zu finden – so entstehen erst gar keine Berührungsängste gegenüber der vermeintlichen »Hochkultur«. Wie eine Muschel im Wasser schwebt der Konzertsaal mit seiner dunklen, rauen Außenhaut im luftigen, freundlichen Foyer.

UNSER WAPPENTIER

Der hervorragenden Akustik des Hauses trägt auch das Logo des KONZERTHAUS DORTMUND, das geflügelte Nashorn, Rechnung. Denn obwohl das Nashorn ein eher bodenständiges Tier ist, hat es doch ein sehr feines Gehör und ist damit das ideale Konzerthaus-Wappentier. Dem Pegasus gleich soll es beflügeln, zu immer neuen gedanklichen Höhenflügen anregen und der Geist der Konzertbesucher, »sull’ali dorate« – auf den Schwingen des Nashorns – immer ungehinderten Zugang zur Kunst haben!

Unser Wappentier

AKUSTIKEINFÜHRUNG

Erneut gibt es in der Saison 2017/18 für Abonnenten, Botschafter und Freunde des KONZERTHAUS DORTMUND die Möglichkeit, in einer Akustikeinführung mehr über die Geheimnisse unseres Konzertsaals zu erfahren: Akustikexpertin Brigitte Graner, die mit ihrem Ingenieurbüro Graner+Partner die Akustik des Konzerthauses geplant hat, verrät dabei, wie es möglich ist, dass man im Dortmunder Konzertsaal auf allen Plätzen buchstäblich die fallende Stecknadel hören kann.